Die Aussaat beginnt – Blühstreifen werden unsere Kulturlandschaft bereichern

Saatgut-Ausgabe in Andervenne

Die Leiter der sechs Hegeringe der Jägerschaft Lingen haben das Saatgut dafür beim Vorsitzenden Hubert Ull in Andervenne abgeholt. Die im Emsland getesteten und erprobten ein- und mehrjährige Ansaatmischungen werden an die örtlichen Landwirte weiterverteilt, die sich bislang beim Biotop-Fonds der Jägerschaften Emsland / Grafschaft Bentheim gemeldet haben.

(Auf dem Foto von links: Hegeringsleiter Schepsdorf, Hermann Korves; Vorsitzender der Jägerschaft Lingen, Hubert Ull; Hegeringsleiter Emsbüren/Salzbergen, Gerd Hopmann; Hegeringsleiter Freren, Hermann Beestermöller und Hegeringsleiter Lünne, Leo Langenhorst. – es fehlen im Bild Hegeringsleiter Lingen, Thomas Holt und Hegeringsleiter Lengerich, Aloys Bregen-Meiners)

Durch das Anlegen von Blühstreifen und Rückzugsflächen an Feldrändern, Schattenlager von Baumreihen, Schneisen in und an Maisflächen oder Wildäckern entstehen neue Lebensräume für viele gefährdete Arten wie z.B. Rebhuhn, Feldlerche, Schmetterlinge sowie Reptilien- und Amphibienarten. Blühstreifen und Rückzugsflächen bieten Schutz und Deckung, denn ca. 70 % der Wildtiere leben in diesen Saumzonen. Den Imkern bieten Blühstreifen vom Frühjahr bis Herbst ein wechselndes Nahrungsangebot für ihre Bienen.

Immer mehr Landwirte und Biogasanlagenbetreiber beteiligen sich an diesen Maßnahmen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Landschaftsbildes und der damit verbundenen Akzeptanz in der breiten Bevölkerung. Es wurden 2011 im Emsland und der Grafschaft Bentheim bereits ca. 2.200 ha Blühstreifen (hauptsächlich an Mais) angelegt.

Landwirte, Jäger, Beratung und Kommunen unterstützen mit Initiativen und Projekten die Etablierung von Blühstreifen und Rückzugsflächen für neue Blühende Lebensräume in unserer Kulturlandschaft.

Flyer und weitere Informationen befinden sich im Downloadbereich.

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