VR-Stiftung und Volksbanken unterstützen Biotop-Fonds der Jäger

Lingen. Die Volks- und Raiffeisenbanken im Emsland und der Grafschaft Bentheim unterstützen den Biotop-Fonds der Jägerschaften Emsland und Grafschaft Bentheim mit einem Betrag von 11 300 Euro aus Mitteln der VR-Stiftung.

Gemeinsam mit Harald Lesch, dem Vorstandsvorsitzenden der VR-Stiftung, überreichten die Sprecher der Bankengruppen Andreas Kinser (Grafschafter Volksbank), Ludger Preun (Volksbank Lingen), Bernhard Hallermann (Volksbank Süd-Emsland) sowie Frank Thiel (Emsländische Volksbank) jetzt die beträchtlichen Fördermittel an die Verantwortlichen des Biotop-Fonds.

„Ich freue mich, dass wir diese beispielhafte Naturschutzmaßnahme unterstützen können“, zollte Ludger Preun den Jägern im Emsland und der Grafschaft hohe Anerkennung für das Projekt. Auch in diesem Fall sei die genossenschaftliche Idee „Hilfe zur Selbsthilfe“ eine wichtige Triebfeder für die Aktivitäten.

Die VR-Stiftung unterstütze den Antrag des Vereins „Biotop-Fonds“ sehr gerne, betonte Harald Lesch. In jedem Jahr würden von der Stiftung 120 Vorhaben gefördert, davon allein 50 Projekte in der Region Weser-Ems.

Für den Verein „Biotop-Fonds“ dankte Vorsitzender Josef Schröer den Verantwortlichen der VR-Stiftung sowie den Volks- und Raiffeisenbanken in der Region. „Wir wollen und müssen den Verlierern der Kulturlandschaft auf die Sprünge helfen“, erläuterte Josef Schröer, zugleich auch Vizepräsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, die Vereinsziele. Diese seien in einem 10-Punkte-Plan aufgeführt worden. Mit den Fördermitteln sollen beispielsweise Rückzugs- und Saumflächen für wild lebende Tiere und für somit für eine Verbesserung der Artenvielfalt in der Feldflur umgesetzt werden.

„Wir Jäger haben uns vorgenommen, aktiv dem zum Teil schon dramatischen Rückgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft zu begegnen“, erläuterte Schröer. Das Programm werde sehr stark von Landwirten und Revierinhabern nachgefragt.

Es seien bisher 430 Förderanträge gestellt worden. Rund 400 Hektar hätte im Sinne einer Verbesserung der Lebensbedingungen berücksichtig werden können.

Zahlreiche Nachahmer

Besonders freuen sich die Initiatoren des Fonds, dass die Initiative inzwischen auf große Resonanz stößt, wies Kreisjägermeister Wilhelm Klumpe auf zahlreiche Anfragen aus anderen Regionen hin. „Wir hoffen und wünschen uns, dass unsere Gedanken und Ideen im Sinne einer deutlichen Verbesserung der Lebensbedingungen für die Tierwelt und damit eine Ausweitung der Artenvielfalt große Kreise zieht“, so Wilhelm Klumpe.

Veröffentlicht in der Lingener Tagespost und in den Grafschafter Nachrichten am 26.06.2012

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